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Osteopathie entlastet Krankenkassen

Die BKK advita mit rund 40 000 Versicherten hat Kosten für 780 Patienten verglichen, die sich in der Zeit zwischen 2012 und 2014 osteopathisch behandeln ließen, deren Anträge auf Bezuschussung genehmigt und abgerechnet wurden. Verglichen wurden die Kosten für Heil-, Hilfs-, Arzneimittel und Krankenhaus für diese 780 Versicherten sechs Monate vor und sechs Monate nach den osteopathischen Behandlungen. Nach Angaben der Krankenkasse sanken alle Ausgaben zusammengenommen um 45,06 Prozent, also um fast die Hälfte. Rechnet man die Ausgaben der Kasse für Zuschüsse zu den Behandlungen dagegen, bleiben immer noch 20 Prozent Ersparnis. Besonders bemerkenswert: Bei weiteren 93 Versicherten entstanden im beschriebenen Zeitraum nach der Osteopathie keinerlei Kosten mehr.

Quelle: http://www.osteopathie.de/news-vodnews----1422010500

Metaanalyse zur Wirksamkeit der Osteopathie

Eine systemische Literaturanalyse wertet 15 Studien mit 1502 Teilnehmern aus, die sich mit der Wirksamkeit der osteopathischen Behandlung bei unspezifischen Rückenschmerzen befassen. Die Ergebnisse wurden im September 2014 in einem renomierten medizinischen Journal, dem "BMC Musculoskeletal Disorders" publiziert.

Die Autoren kommen zu der Schlussfolgerung, dass die osteopathische Behandlung zu statistisch signifikanten und klinisch relevanten Ergebnissen bei der Schmerzreduktion und der Verbesserung des funktionalen Status bei akuten und chronischen Rückenschmerzen sowie bei Rückenschmerzen in der Schwangerschaft und bei Frauen post partum führt.

Original Publikation: www.biomedcentral.com/1471-2474/15/286

Fachinformationen:  http://www.osteopathie.de/up/datei/5434.pdf

Patienteninformationen:  http://www.osteopathie.de/up/datei/5436.pdf