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Kindertheraphie

Behandlung

Bei Minderjährigen sind die Eltern die gesamte Behandlung über im Behandlungsraum anwesend. Ihre Zustimmung zur Behandlung ist immer erforderlich.

Bei kleineren Kindern lesen die Eltern oft ein Buch vor oder schauen ein Bilderbuch an, während der Therapeut behandlet. Gerne können Sie ein Lieblingsbuch mitbringen.

Die erste Behandlung beginnt mit einem ausführlichen Gespräch über den Grund der Konsultation, die Vorgeschichte der Krankheit und des gesamten Menschen. Es erleichtert und verkürzt dieses Gespräch wenn sie im Vorwege den Anamnese – Bogen ausfüllen. Im Gespräch wird auch nach vielen Aspekten gefragt, die auf den ersten Blick nichts mit den aktuellen Beschwerden zu tun haben. Dennoch können sie unter Umständen mit den aktuellen Beschwerden in Beziehung stehen. Alles, was Ihnen wichtig erscheint, sollten sie in diesem Gespräch dem Osteopathen mitteilen.

Danach folgt eine umfassende Untersuchung. Der Handkontakt nimmt in der osteopathischen Praxis den Hauptteil der Behandlung ein. Auch die Untersuchung des Körpers erfolgt weitestgehend durch die Hände des Therapeuten. Der Osteopath prüft die Beweglichkeit, Elastizität, Spannung und den Zustand von Gelenken, Muskeln, Organen, Nerven, Gefäßen und anderen Geweben. Sollten einige der Untersuchungsbefunde weiterer Abklärung bedürfen ( zum Beispiel ein Röntgenbild oder eine Ultraschalluntersuchung erforderlich sein) kann es sein, das die Behadlung abgeborchen wird. Die Sicherheit des Patienten hat stets Vorrang.

Aus den Befunden der Anamnese und Untersuchung entwickelt der Osteopath ein Behandlungskonzept. Dieses beruht nicht auf bestimmten Techniken für bestimmte Krankheiten. Der Therapeut wählt seine Techniken individuell für den jeweiligen Menschen aus. Deshalb kann es vorkommen, dass zwei Menschen mit exakt denselben Beschwerden ganz unterschiedlich behandelt werden.

Am Ende der Behandlung beantwortet der Osteopath Fragen die aufgetreten sein können. Es werden Hinweise gegeben, wie der Patient seine Genesung selbst unterstützen kann. Der weitere Therapieplan und eine Prognose werden gestellt und falls nötig weitere Behandlungen durch Fachärzte oder andere Therapeuten empfohlen.

Da jeder Mensch eine andere Vorgeschichte hat und jeder Körper anders reagiert gibt es keine Standartbehandlung. Daher ist auch die Behandlungszeit nicht einheitlich. Eine Behandlung dauert in der Regel zwischen 30 und 60 Minuten. Für die erste Behandlung wird bei in der Regel eine Stunde eingeplant. Bei Babies und Kleinkindern 45 Minuten. Der weitere Verlauf hängt von den Befunden ab.

Die gezielten Techniken der Osteopathie beeinflussen den gesamten Körper und können intensive Wirkungen erzielen. In manchen Fällen sind nur wenige Konsultationen notwendig. Bei komplexeren Verläufen ist in der Regel ein längerer Behandlungszeitraum erforderlich.

Bei akuten Beschwerden ist der Abstand zwischen den Behandlungen kürzer. Oft liegt er bei ein bis vier Wochen und es sind nur wenige Sitzungen nötig. Bei chronischen Beschwerden ist der Abstand eher bei vier bis sechs Wochen und der Gesamtbehandlungszeitraum länger.